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Schulgebäude

GMP4 - Das Büro der web-individualschule

GMP4 - Unsere Heimat

Nach mehreren kapazitätsbedingten Umzügen reifte die Idee für ein eigenes Gebäude – maßgeschneidert für unsere Anforderungen – keine Kompromisse mehr.
Wir begaben uns auf die Suche nach einem passenden Grundstück und wurden an der Bochumer Jahrhunderthalle fündig. Hier vereint sich die industrielle Tradition des Ruhrgebiets mit dem Aufbruch in eine neue Aera. Um die Jahrhunderthalle entstanden und entstehen eine Vielzahl an neuen Bürogebäuden aus unterschiedlichen Branchen und sind ein Symbol für den Aufbruch in Bochum.

Gemeinsam mit Rainer Kemper, Johannes Klein und Holger Lawrenz von Kemper - Steiner & Partner Architekten war schnell klar, wie das neue Gebäude aussieht. Wir trafen auf hochmotivierte und sehr talentierte Architekten, die unsere Idee verstanden haben und diese direkt im ersten Entwurf ausdrücken konnten.

Wichtig war uns genug Raum für gemeinsame Aktivitäten oder Gespräche und ein ausreichendes Angebot für Ablenkung oder Verarbeitung von Unterrichtssituationen. Zum einen für die Lehrer selbst, die teilweise hohen Belastungen ausgesetzt sind, zum anderen auch für Möglichkeiten zu sorgen, um Schülerbesuche möglichst kurzweilig zu gestalten.

Nach 10monatiger Bauzeit konnten wir im September 2018 das neue Gebäude beziehen und unterrichten nun jeden Tag vom GMP4 aus.

Das Kürzel GMP4 steht für den Namensgeber unserer Straße Gerard-Mortier-Platz. Gerard Mortier war Gründungsintendant des bekannten Kunstfestivals Ruhrtriennale und Leiter der Pariser Oper.

Die Kletterwand

Die Idee kam aus dem Kollegium: Unser Neubau benötigt eine Kletterwand, die das Erdgeschoss mit der ersten Etage verbindet. Statt Treppenstufen nutzen wir Klettergriffe.

Mehr noch als die reine Überwindung von räumlicher Höhe stand jedoch etwas anderes schließlich im Vordergrund: Gemeinsames Klettern von Lehrer und Schüler. Viele Schüler besuchen uns in unserem Büro und verbringen Zeit mit ihrem Lehrer, um das Vertrauensverhältnis zu intensivieren. Dies erleichtert gerade Schülern und Schülerinnen, die aufgrund individueller Belastungen das Vertrauen in sich selbst und andere verloren haben, den Einstieg in eine neue Form des Lernens erheblich.

Aus pädagogisch-psychologischer Sicht bietet Klettern in besonderem Maße die Möglichkeit, in einem spielerisch-praktischen Rahmen die individuelle Entwicklung zu unterstützen. Klettern stellt eine Herausforderung dar, die eine intensive Begegnung mit sich selbst, eigenen Grenzen und Fähigkeiten und dem Überwinden von Schwierigkeiten ermöglicht. So lassen sich über Kletteraktivitäten Kreativität, Leistungsbereitschaft, Engagement und Eigeninitiative, Selbstdisziplin, innere Ruhe und Stabilität sowie Selbstbewusstsein fördern.

Das therapeutische Konzept fand auch die Stadtwerke Bochum überzeugend und übernahmen großzügig die Kosten der Wand im Rahmen ihrer „Zukunftsprojekte“. Wir sind dafür sehr dankbar.

Mit dieser Förderung konnten wir die Kletterprofis der Neolith Kletterhallen mit der Umsetzung beauftragen und unser Gebäude mit einer flexiblen Kletterwand nach aktuellen Sicherheitsnormen aufwerten.

Die Wand ist das Highlight in unserem Büro. Viele Schüler ziehen bei ihren Besuchen die Kletterschuhe an und bouldern mit ihrem Lehrer die verschiedenen Routen an unserer Wand.

Unser Sekretariat

Wo ist der Schulhof?

Wir blicken zurück auf mehr als zwei sehr ereignisreiche Jahre von der Idee im Jahr 2016 bis hin zum Einzug 2018. "Wo ist denn der Schulhof?" steht sinnbildlich für eine Reihe an Fragestellungen, die wir im Laufe der Planungszeit beantworten mussten.

  • Juli 2016 Entwurf von Kemper - Steiner & Partner Architekten
  • September 2017 Baugenehmigung erteilt durch die Stadt Bochum
  • November 2017 Baubeginn
  • April 2018 Richtfest
  • September 2018 Umzug in den fertigen GMP4
  • November 2018 Einweihung